
the dirt - kindergarten hardcore - Ein sehr kurzweilig zu lesenes Buch. Lustig und nicht nur fuer Fans interessant. Man moechte auf der Stelle mitmachen und die Sau rauslassen, wuerde man mal nicht so abfucken durch den Alkohol und die in rauen Massen konsumierten Drogen. Diesen Lifestyle haelt man auch nur in jungen Jahren durch. Spaeter geben sind die Herren gelaeutert...ja,ja dies liest sich so typisch USA...Man erhaelt auch den Eindruck, Rockstars im Allgemeinen und diese Jungs im Besonderen sind dem Kindergarten gerade erst entwachsen...Besonders gut hat mir gefallen, als Mrs Osbourne mal nach dem Rechten sieht und siehe da, selbst der tougheste Punk steht stramm vor Mutti Sharon...cool! Mann kann das Buch nicht aus der Hand legen wenn man einmal angefangen hat, und am Schluss muss man sich mindestens die Haende waschen... Nur wuerde ich dieses Buch nicht unbedingt in die Haende von leicht zu beeindruckenden sehr jungen Jugendlichen geben, da sonst ein verzerrtes Bild entstehen koennte, ueber den Spassgehalt von Drogen-und Alkoholsucht.
Oh Mann... - Nach dem man dieses Buch gelesen hat, kann man nur noch sagen :Oh, Mann.... Wo soll man da anfangen...Zuerst einmal: man muss kein Fan der Band sein, um dieses Buch zu lesen bzw zu verstehen. Ich wusste von Mötley Crüe auch nur, dass sie ne Rockband aus den 80er waren. Die Kapitel sind einzelnen Bandmitgliedern oder Mitarbeitern wie zB Mananger gewidmet. Man erfährt alles über die Kindheit und Jugend der Protagonisten und über die Entstehung der Band. Interessant (und des öfteren eher besorgniserregend bishin zum kopfschütteln veranlasst) sind die Berichte über das Tourleben (Sex, Drugs und Rock n Roll gross geschrieben) oder die Treffen verschiedener anderer Rockstars (Ozzy schnupft ne Line Ameisen). Mal von den Meet and Greet mit diversen Groupies ganz zu schweigen. Dieses Buch ist keine hohe Literatur. Es dient einzig zur Unterhaltung (mal mehr mal weniger derb). Die Texte sind flüssig zu lesen. Man sollte vielleicht auch nicht alles einfach so glauben. Meiner Meinung nach wurde das ein oder andere Kapitel doch ein wenig mehr Rock n Roll gemacht, als es tatsächlich passiert ist. Als kleines Extra ist das Buch mit vielen s/w und Farbbildern ausgestattet.
Auch für Nicht-Fans interessant - The Dirt ist dermaßen unterhaltsam, dass ich das Buch schon mehrmals gelesen habe. Ich bin nicht einmal Fan von Mötley Crüe (ich finde nur eine Handvoll Songs von ihnen gut), aber das muss man bei den Stories, die einem hier aufgetischt werden, auch gar nicht sein. Es scheint recht unglaubwürdig, dass die Bandmitglieder alle beschriebenen (Drogen-)Eskapaden tatsächlich überlebt haben, von daher kann es durchaus sein, dass einige Passagen des Buches etwas stark ausgeschmückt wurden. Aber das ist völlig irrelevant, denn der Unterhaltungswert ist stets hoch, mal kann man lachen, mal muss man schwer schlucken, meist sich jedoch einfach nur an den Kopf fassen. Die Kapitel umfassen die Geschichte eines jeden einzelnen Bandmitgliedes (nach ihren Namen sind auch die Kapitel unterteilt) vom Kindesalter an bis ins neue Jahrtausend. Autor des Buches ist übrigens Neil Strauss, der beispielsweise auch schon die Autobiographie von Marilyn Manson geschrieben hat und welcher maßgeblich für die hohe Qualität des Buches verantwortlich ist. Gott sei Dank haben Mötley Crüe ihr Werk nicht selber verfasst, zumal ich glaube, dass Tommy Lee und Vince Neil überhaupt nicht schreiben können. Aufgewertet wird The Dirt übrigens durch zahlreiche Bilder des jeweiligen Zeitgeschehens.
Beste wo gibt :-) - Das Buch beschreibt sehr gut was Mötley Crue alles so erlebt hat. Teilweise schmunzelnd teilweise mit einer Träne im Auge wird man dieses Buch lesen. Es bleibt keine Frage mehr offen......denn es gibt immer einen der härter ist als DU !Viel Spass dabei
The Dirt - macht seinem Namen alle Ehre! - Welcher Kenner der Hard Rock Szene kennt nicht die vier Jungs aus L.A.? Mötley Crüe heist die Band und der Name ist eigentlich schon Programm. Diese Band steht als Synonym für alle Klischees von denen man immer hört, wie es angeblich in der Welt des Rockn Roll so zugeht, haben sie davon ja auch keines, ja wirklich keines!!!! ausgelassen. Das kann man nun in ihrer Band Bio The Dirt (für meinen Geschmack, absolut glaubhaft geschildert) nachlesen. Und wie schon oben geschrieben, dieses Buch trägt den Namen zu recht. Angefangen von den Jugendsünden um Vince, Nikki, Tommy und Mick, über die Anfänge der Band, bis hin zur fast vollständigen Selbstzerstörung ist hier alles genau beschrieben und mit teilweisen sehr tollen Fotos auch noch bildlich hinterlegt. Was diese Herren so alles angestellt haben, kann man hier nicht umbedingt wiedergeben, deshalb kauft Euch dieses Buch und fangt an es zu lesen, denn ihr werdet es nicht mehr aus der Hand legen, bis auch der letzte Buchstabe verschlungen ist. Die Kapitel lösten bei mir entweder lachen, oder Kopfschütteln aus, wie man sich nur so assig verhalten kann. Es zeigt aber auch ganz deutlich, das die vier Kerle in ihrem innersten, doch eigentlich noch Kind geblieben sind (die Meisten von ihnen hatten ja keine richtige Kindheit) und eigentlich sehr verletzbare Seelen sind. Das macht das Kapitel über den Tod der Tochter von Sänger Vince Neil ganz deutlich klar. Für den Fan ist dieses Buch ein absolutes muß und ich kann es nur eindringlich empfehlen (habs zweimal gelesen). Für meinen Teil, sind manche Sachen absolut krass, aber auf der anderen Seite bewundere ich die vier, dass sie es so gemacht haben wie sie es zu diesem Zeitpunkt für richtig hielten, eben auch mit all den Konsequenzen die sich daraus ergeben haben. Sie haben ihr Rocker Leben voll ausgelebt und haben sich von niemanden verbiegen lassen. Und für diesen straighten Weg nach oben, wie auch nach unten, haben Sie in einer gewissen Weise sogar Respekt verdient.